iGEP


(Bild-Link zu Allgemeines)

steht für interessengemeinschaft Grund-Einkommens-Pioniers*

(*Pioniers = Pioniere und Pionierinnen, gem. WND-Sprachregelung)


Die Grundidee hinter dem Vorschlag für ein Bedingungsloses GrundEinkommen (BGE) ist es ja, Bedingungen zu schaffen, damit möglichst alle Menschen das zur Wirtschaft, dem Gemeinwohl und der eigenen Lebensgemeinschaft beitragen können und dürfen, was sie gerne machen und gut können oder gerade als besondere Notwendigkeit sehen. Arbeit also, die sich an Qualität orientiert, Bedürfnis-Befriedigung für andere und sich selbst bewirkt oder zur Kulturtechnik im weitesten Sinne beiträgt, kurz: als Sinn-erfüllt und würdig empfunden wird.

Diese Grundidee machen sich Menschen schon hier und jetzt zur Maxime, auch wenn viele davon keine gesicherte materielle Basis dafür haben: Sie tun „als ob“, so gut es geht.

Die iGEP könnte ihnen dabei in vielerlei Hinsicht das Leben etwas erleichtern, ihnen Rückendeckung geben, helfen, ihre Würde zu wahren. Eine Art Selbsthilfe-Organisation. Mit Service. Und Mission:

Die iGEP wirbt auch – und dies bis zur Abstimmung über das BGE in der Schweiz in erster Priorität! - für das BGE. Weil die iGEP dieses Recht auf Selbstbestimmung seiner Arbeit letztlich allen zugestehen will und das BGE eine Voraussetzung dafür ist. Das BGE für Alle, die in der Schweiz leben, ist ein gute Anfang in die richtige Richtung. Es ermöglicht und würdigt selbstbestimmt-sinnvolle Arbeit, auch die traditionell unbezahlte.

Der spezielle Beitrag der iGEP an die Bewusstseinsbildung auf ein BGE hin, besteht darin, allen die offen sind dafür, einen vielfältigen, lebendigen, echten Einblick zu geben, was denn andere Menschen tun, wenn sie versuchen, so zu leben, wie wenn sie sich keine unmittelbaren existentiellen Sorgen machen müssten. Und was jene tun, die tatsächlich keine solche Sorgen haben (müssten). Was ihnen gelingt, wie es ihnen gelingt. Und allenfalls auch, mit welcher Zwiespältigkeit, Fehlforderung oder Abneigung Menschen welche Jobs aus purer Geldnot machen.

Darum ist die „Einblick-geben-Pflicht“ der GEPs (die „iBlogs“: kann aufwändig sein!) zwar weit gefasst, aber auch das Herzstück der iGEP bezüglich ihres Kredos, die Arbeit aller zu entknechten.

Sie baut Anschaulichkeit und Vertrauen auf. Ein langwieriger und unumgänglicher Prozess auf möglichst vielen Kanälen.

Die Projekt-Idee iGEP haben die beiden BGE-Aktivistis Martin Flüeler (WinneTui) und Gerda Tobler (Sofie Honig) aus ihren akuten Lebenslagen heraus erbrütet – gepaart mit der prägenden Erfahrung aus den Passantis-Gesprächen beim Unterschriften-Sammeln. 90% der Leute wüssten für sich schon, was sie wie, wo, anders und besser und lieber tun würden – aber fast ebensoviele trauen das den andern nicht zu oder fürchten, dass dann Notwendiges nicht erledigt würde oder alle auf die Insel abhauen.

Schliesslich kam 2013 (!) die Möglichkeit, diese Idee für das Heft „Mut zur Transformation“ (zu einem BGE) auszuformulieren. Hier die (längste Ur-)Fassung, welche wir im Freundeskreis in die Testlesung/Vernehmlassung gaben. Mit viel, zum Teil widersprüchlichem Feedback und Kürzungs-Verdikt entstand daraus die erste Fassung fürs Heft. Das ganze Heft geriet dann aber ins Stocken, schliesslich entstand dann nach einer erneuten drastischen Kürzung folgendes Extrakt, fast aller Beispiele und Anschaulichkeit entkleidet: „Warum warten? iGEP!“

Zurück auf iGEP Seite